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Isolde König schreibt über Göteborg [täglich aktualisiert]

Beitrag von am 8. August 2010 - 11:10schon 2 Kommentare - kommentiere auch!

DFSS-Vorstandsmitglied Isolde König berichtet von ihren Eindrücken und Impressionen aus Göteborg.

07.08.2010

Letzter Tag! Es ist immer ein bisschen Wehmut dabei, wenn man über eine Woche mit Freunden aus aller Welt zusammen war und sich nun einer nach dem anderen verabschiedet. Open Water ist angesagt. Früh haben wir noch Zeit und bummeln durch die Markthallen. Plötzlich legt sich von hinten ein Arm um meine Schultern – siehe da, Kai Morgenroth, der Chef unserer DSV – Schwimmjugend ist nach Göteborg geflogen, um sich mal für zwei Tage die WM Masters anzuschauen. Nachdem er ja schon bei der DM in Hamburg für die Masters sein Interesse bekundet hat, in dem er den Kochlöffel geschwungen hat und köstliche Mahlzeiten für uns bereitete, ist er also nun hier. Find ich einfach toll!!!

Ulrike Urbaniak und Kai Morgenroth

Ulrike Urbaniak und Kai Morgenroth

Mit der Straßenbahn Linie 5 geht es in den Osten Göteborgs. Dort warten Busse auf uns und wir fahren durch ein Waldgebiet, das so richtig zum Wandern, Pilze suchen und Beeren pflücken reizt. An einem normalerweise verträumten See sind wir am Ziel. Heute ist „aus der Traum“, weil sich Hunderte Masters zu diesem Volksfest eingefunden haben. Es ist so schön hier! Ein langgestreckter Hang bis hinunter zum Wasser, grüne Wiesen, blauer See, bräunlich-graue Steine – hier hätte man sich gut auch eine Woche aufhalten können! „What a wonderfull day today!”

Dazu kommt eine perfekte Organisation. Grüne und rote Säcke mit der Startnummer der jeweiligen Besitzer liegen wie bunte Blumen auf der Wiese. Ein großes weißes Zelt dient zum Vorstart. Günstig ist, dass man den Kurs nur einmal abschwimmen muss und so kann der Start der einzelnen Wellen nach jeweils 20 Minuten erfolgen. Die Schwimmer haben dazu auch noch andersfarbige Bademützen auf! Um 11.00 Uhr ist der erste Start und 13.30 Uhr der letzte!

Übergabe der FINA-Flagge an Riccione

Übergabe der FINA-Flagge an Riccione

Ein kurzer Stop noch einmal im Hotel und wir fahren zur Abschlussveranstaltung. Es regnet mal wieder! Aber wir sind ja inzwischen zu halben Schweden mutiert und so stört es uns kaum noch. Die FINA – Verantwortlichen treffen ein, in ihren sehr gewöhnungsbedürftigen Anzügen, es werden zwei wirklich kurze Reden gehalten. In der ersten Rede danken die örtlichen Organisatoren uns dafür, dass wir da waren, in der zweiten Rede dankt der Vizepräsident der FINA den örtlichen Organisatoren für die Durchführung der Weltmeisterschaften. Dann wird noch die FINA – Fahne an die Italiener übergeben „See you in Riccione“ und dann heizt eine Kapelle tüchtig ein. Da stehen ein paar alte Schweden am Rand, die stolz ihre vielen Medaillen umgehängt haben (ein bisschen erinnert das schon an unsere Kinder), es gibt noch ein bisschen small talk und dann zieht es uns aber gewaltig zum Essen.

"Alter Schwede!!!"

"Alter Schwede!!!"

Die Weltmeisterschaften in Schweden sind vorbei. Nicht alle Träume wurden wahr. Aber auch einfach die Teilnahme an solch einem Massenwettkampf, am größten Schwimmfest der Welt wie es auf den Spruchbändern zu lesen ist, ist für viele ein vollendeter Traum. Einige haben wir zum letzten Mal hier gesehen. So z.B. Karl Hauter, der uns beim Frühstück noch einmal bestätigt, nicht mehr teilnehmen zu wollen.Es berührt ihn zu tief, dass einer nach dem anderen seiner AK geht. Und dabei war es immer ein Gedicht, ihn schwimmen zu sehen.

Es war eine Meisterschaft der perfekten Organisation. Angefangen bei der Transportfrage über die Bekleidung der Kampfrichter, Versorgung, selbst das Wetter hat dann mitgespielt. Der einzige Wermutstropfen waren wie immer die Siegerehrungen, die die zu Ehrenden oft stundenlang im Bad festgehalten haben. Aber vielleicht kriegt das auch mal der nächste Veranstalter in den Griff.

Göteborg ist eine Stadt, deren Charme man sich erst erobern muss. Ich hätte gern ein paar Stunden mehr Zeit gehabt, aber wir waren zur WM hier.

Damit schließe ich mein Tagebuch aus Göteborg. Wie versprochen werden dann noch ein paar Statistiken ins Netz gestellt. Der Koffer ist gepackt, das Flugzeug wartet.

06.08.2010

Lange stand hier nichts mehr über das Wetter; will heißen, Petrus war uns wohl gesonnen. Heute ist wieder einer jener typisch schwedischen Schmuddelwettertage. In der Nacht gab es ein schweres Gewitter und nun tanzen die Regentropfen wieder Polonaise. Als wir dann losziehen, kann man aber gut unter den Regentropf davon springen.

Das Stadtbild hat sich absolut geändert, weil viele der Schwimmer schon abgereist sind. Die Menschen in Trainingsanzügen mit der ID – Karte um den Hals sind so wenig geworden, dass sie kaum noch auffallen.

Eigentlich sollte jetzt an dieser Stelle eine Übersicht über die Erfolge unserer deutschen Mannschaft stehen. Seit gestern gibt der Computer im Hotel aber keinen Mucks mehr von sich. Sind Computer doch “ kaputtbar“? Oder ist dem Hotel die Nutzung nur zu teuer?

Trotzdem: Zunächst erst einmal allen Medaillengewinnern herzlichen Glückwunsch, ganz besonders denen, die ihre Goldmedaille mit einem Weltrekord geschmückt haben. Aber auch allen anderen, für die die Teilnahme schon ein Erfolg war, die ein ganzes Jahr trainiert haben, um eine für sie gute Leistung zu vollbringen, die schlicht nach der olympischen Idee „dabei sein ist alles“ gehandelt haben. Und da schließe ich auch diejenigen ein, die im Protokoll ein n.T. Hinter ihrem Namen stehen haben. Auch sie haben sich angestrengt, gekämpft und doch verloren. Aber auch das gehört im Sport einfach dazu.

Auf alle Fälle werde ich von zu Hause ein statistisches Material zusammenstellen. Ein Resümee gibt es jetzt schon: Die deutschen Medaillengewinner sind weniger geworden. Andere Nationen haben aufgeholt. Ich kann mich noch gut an die WM in Indianapolis erinnern. Da tat sich die Tür der Schwimmhalle auf und 400 Japaner überschwemmten den Innenraum zum Einschwimmen. Das waren stolze Absolventen einer Schwimmlernschule im Alter zwischen 65 – 80 Jahren. Sie schwammen dann auch so. Aber gerade die Japaner haben ein hohes Niveau besonders in den höheren Altersklassen erreicht. Dazu kommen vor allem noch die Sportler aus allen Ländern der ehemaligen Sowjetunion, die anderen das Siegen schwer machen.

Es gibt keine organisatorischen Sachen mehr zu regeln, keiner hat mehr Fragen an uns und so nutzen wir den Tag noch einmal zu Sightseeing. Was soll man anschauen??? Das Universeum, ein wissenschaftliches Zentrum, in dem man durch Regenwald spazieren kann, durch Wasserlandschaften und in dem viele Experimente gezeigt werden? Das Naturkundemuseum, in dem mehr als 10 Mio (!!!!) Tierpräparate zu sehen sind? Die Gemäldegalerie? Oder doch lieber den Vergnügungspark?

Radschläger

Radschläger

Da das Wetter wieder schön geworden ist, fällt die Entscheidung für den Botanischen Garten. Das bereuen wir nicht, nur ein bisschen Muskelkater haben wir am Abend. Der Park selbst erstreckt sich über viele Kilometer entlang der Hauptstraßen, geht steil in die Berg und genau so steil nach unten. Hat ein Stück Regenwald, ein Arboretum, eine Azaleenschau, eine asiatischen Teil und vieles andere. Wir laufen und laufen, es begegnen uns nur wenige Menschen, weil sie sich in diesem Park zerstreuen. Bedauerlicherweise gibt es kein Prospekt, in den man schauen kann, wo man sich befindet. Und da wir auch kein Wollknäuel bei uns haben werden schon Befürchtungen wach, dort nicht wieder herauszufinden! Aber nachdem wir dem Pfau vergebens gesagt haben er möge ein Rad schlagen; nach dem wir uns vom Elch haben knutschen lassen und nachdem kurz bei den Herren im Frack vorbei geschaut haben, finden wir den Ausgang doch. Müde Füße bringen uns gerade noch ins Hotel und dann ist wieder mal Küchennutzung vorgesehen.

liebevoller Elch

liebevoller Elch

Frackträger

Frackträger

Morgen ist nur noch das Freiwasserschwimmen und da das fast schon ein Familienevent geworden ist, treffen wir uns alle und berichten natürlich auch darüber.

05.08.2010

Nach der gestrigen Veranstaltung haben wir heute eine Auszeit vom Wettkampfgeschehen verdient. Nach dem Studium des Stadtplanes beschließen wir, zur Festung Elfsborg zu fahren.Vorher führt uns aber der Weg aber doch noch einmal im Bad vorbei. Unsere Aufsteller sollen auf Reisen nach Deutschland gehen, weil das im Flugzeug doch sehr unpraktisch ist. Und da wir nun einmal da sind, suchen wir noch Barbara Böhm auf, um ihr zum Weltrekord über 200 m Brust zu gratulieren. Sie schlug 50 m vor der Zweiten an. Und diese Zweite ist die Ehefrau vom Olympiasieger von 1936 über 200 m Brust Hitiko Hamuro.

Barbara Böhm

Frau Hamuro und Barbara Böhm

Natürlich halten wir die Zwei auf dem Bild fest und kommen so auch noch in die Gelegenheit im Familienalbum der Hamuros zu blättern. In meinem Bücherschrank zu Hause stehen ja die blauen Olympiabände von 1936, deren Bilder man durch das Sammeln von leeren Zigarettenschachteln bekam ( Rauchen wurde also damals belohnt!) Schon als Kind habe ich diese Bücher oft gelesen und so ist mir der Mister Hamuro kein Unbekannter.

Dann geht es los mit der Linie 6. Wir wären zwar auch schneller ans Ziel gekommen, aber diese Linie macht fast eine Stadtrundfahrt und so lernen wir wieder ein Stück unbekannte Stadt kennen.

Es gibt ja in Göteborg unzählige Abfahrtstellen für Boote und so dauert es etwas, bis wir an der richtigen stehen. 30′ Fahrt durch den Hafen von Göteborg lassen uns unzählige kleine, große und ganz große Schiffe und Fähren sehen; manche so groß wie eine Haus. Wenn da die Hauptstadt Stockholm nicht wäre, wäre Göteborg sicher inzwischen die bedeutendste Stadt Schwedens. Vom Wasser aus sieht man dann, das nicht nur in Sachen Kultur hier sehr viel los ist, sondern das eben auch die Wirtschaft hier boomt.

Was uns auf dem Schiff wie auch überall in der Stadt auffällt ist die große Zahl von Kinderwagen, und schwangeren Frauen. Was in Deutschland nicht möglich ist – Kinder aufzuziehen – scheint in Schweden kein Problem zu sein.

Ankunft auf

Ankunft auf Festung Elfsborg

Auf der Insel werden wir von einer Dame aus dem 18. Jahrhundert und einem Offizier aus eben dieser Zeit begrüßt.Da die Führung nur in schwedisch erfolgt, haben wir anderthalb Stunden Zeit, in der schwedischen Geschichte herumzustolzieren. Die Festung war Verteidigungsanlage in der Zeit des Nordischen Krieges 1700 – 1701 zwischen Dänemark und Schweden. In einem Katz – und Maus – Spiel haben 80 Schweden gegen ein paar Hundert Dänen gekämpft. Aber es ist eben leichter von oben herunter, als von unten nach oben zu schießen. Aber Mäuse aller Art kann man im Festungseigenen Shop kaufen. Kaufen kann man dann auch noch Häftlinge in Booten, mit und ohne Kugel und Kette am Bein, Häftlinge auf der Bank, Häftlinge in einem regalähnlichem Zimmer. Denn nach dem man nicht mehr Krieg spielte, wurde die Festung zum Gefängnis.

30 ‘ braucht der Dampfer zurück. Es ist noch Zeit und so beschließen wir , das berühmte Café Huasaren in der Altstadt zu suchen. Da suchen wir und suchen, finden aber keine Altstadt weil das, was man in anderen Städten als Altstadt auf den ersten Blick erkennt, hier als eine autofreie längere und recht breite aber eben Gasse in Erscheinung tritt. Viele Souvenirläden wechseln mit kleinen Cafés, aber so richtig alt ist eben nichts. Wir genehmigen uns zu zweit die vielgepriesene Zimtschnecke und lassen uns, nachdem wir die Hälfte gegessen haben, eine Tüte für die zweite Hälfte geben. Die Zimtschnecke hatte das Ausmaß eines großen flachen Tellers, wie man ihn zum Mittagessen verwendet.

schwedische Zimtschnecke

schwedische Zimtschnecke

Beim Essen erreicht uns dann Ulrikes SMS, dass auch die Wasserballer sehr erfolgreich sind: Canstatt und Düsseldorf werden Weltmeister und auch bei den Synchros gibt es Gold für die Schwestern Hohlstein und Silber für das Duo aus Mannheim.

Abendessen gibt es beim Thai, der aber auch sehr europäisch kocht.

04.08.2010

Staffeltag! Alle Alleinreisenden haben frei und nutzen das schöne Wetter zu Fahrten in die Schären, zum Gang in den Vergnügungspark oder in eines der zahlreichen Museen der Stadt, deren Eintritt bei 4,00 € liegt- für deutsche Verhältnisse also sehr günstig. Die großen Mannschaften hingegen strömen zu Hauf in das Walllhallabad, um ihre Kräfte zu messen. Heute ist er wieder da – der phantastische Sprecher, der das Bad zum Kochen bringt. Er ist einer von vier Sprechern und bringt es tatsächlich fertig, nicht nur die Starter vorzustellen, sondern auch noch Zwischenzeiten, Endzeiten, Zwischenspurts zu kommentieren und Stimmung in die Halle zu bringen. Er verdient den größten Applaus!

Für den heutigen deutschen Abend der Fachsparte haben sich 450 (!!!) Teilnehmer angekündigt. Eine Zahl, die alle überrollt hat, sind doch in den letzten Jahren so um die 250 gekommen. Heftige Gespräche am Vorabend mit dem Wirt, Krisenstabssitzungen, Überlegungen wie das in den Griff zu kriegen ist. Also verkaufen wir schon beim Wettkampf an 260 Teilnehmer ihre Essenkarten, damit die Schlange am Abend nicht zu einer Anakonda wird.

Andreas Behnke

Andreas Behnke

Im Bad treffe ich Andreas Behnke vom SC Wiking Herne, der der Dritte im Bunde der vorgestellten Trainer sein soll. Seit 25 Jahren macht er diesen Job, trainierte früher neben seinen 50 Masters auch eine Kindergruppe. 5 x in der Woche schwimmen die Masters bei ihm rund 3 km und dabei bleiben die Erfolge natürlich auch nicht aus. Die beste schlechthin ist Helga Reich mit unzähligen internationalen Medaillen, seine Frau Petra Duda, Gabriele Brkowski, Tino Küster.

Eine seiner Maximen: Ich muss die „Zicken“ zwar unter einen Hut bringen, aber es macht mir auch jede Menge Spaß. Von Beruf Zimmermann ist er es ja gewohnt, mit „lebenden Material“ umzugehen.

Zu diesen Weltmeisterschaften trifft sein Kollege ein Punktgenaues Zitat: „ Ein unbelegtes Knäckebrot!“ Nach der Devise „alles wird gut“ haben die Schweden besonders das Lundbybad ausgestattete, nämlich mit nichts! Aber darüber habe ich schon an anderer Stelle geschrieben. Vor allem die ständigen Verspätungen im Wettkampfablauf nerven.

Dann sitzen Karl Windmüller und ich in der frischen Luft gut sichtbar und geben die Marken aus. Es kommen noch viele vorbei die da meinen: Wir haben die Listen gesucht…. wir haben per SMS gemeldet… wir wussten nicht….können wir noch? Nein, rien va plus, nichts geht mehr! Die Sache mit den SMS war im Nachhinein nicht gut, die Listen lagen bei uns und wir saßen jeden Tag hinter unserer großen Fahne im Bad.

Schon die Fahrt auf die Insel ist ein Genuss. Zunächst eine dreiviertel Stunde mit der Straßenbahn. Da sehe ich von Göteborg mehr, als in den anderen 5 Tagen. Dann geht es weiter mit dem Schiff durch die Schären. Eine traumhafte Gegend; einsame Häuschen, große nackte Felsen, dazu ein strahlender Himmel. Zwei Fähren begegnen sich und von unserem Schiff aus sieht es aus, als stoßen sie gleich zusammen.

Auch der Platz vor dem Hotel ist beeindruckend: Ein kleiner Hang, auf dem mehrere Getränkestände verteilt sind, das große Zelt mit dem Grill, der Blick über das Wasser. Auch Petrus lacht für fünf Minuten Freudentränen, aber dann lässt er das auch und das Fest kann beginnen.

Der Nachteil einer Insel: Es kommen immer gleichzeitig 150 Menschen an und da ist ein kleiner Stau bei Essen und Trinken nicht zu vermeiden.

Masters reisen in Familie und so stehen Mutti, Vati, Oma, Opa, Kinder vereint beim Essen, spielen, jagen, fotografieren, schwatzen.

die Magdeburger Truppe

die Magdeburger Truppe

Mit dem letzten Schiff kommen u.a. auch die Magdeburger, die noch Staffeln geschwommen sind. Sie kriegen noch die letzten Reste des Essens, sind aber dann die fröhlichsten – wenn auch nur die Frauen, während die Männer dem Treiben ihrer Frauen skeptisch zuschauen. Aber ich fühle mich an alte Zeiten erinnert, als der Seniorenvergleich zwischen den Bezirken Halle und Magdeburg stattfand. Da wurden 50 m geschwommen und dann „die Sau rausgelassen.“ Dabei hatten die Magdeburger immer das bessere Essen und die Hallenser immer die beste Musik. Aber der Abend war wichtiger als die Schwimmerei….

Yvonne Prosser, Brigitte Weinzierl

Yvonne Prosser, Brigitte Weinzierl

Natürlich fehlen auch ein paar Schwimmer, die morgen 200 m Brust oder Schmetterling schwimmen müssen. So frage ich Brigitte Weinzierl und Yvonne Prosser vom SV Lohhof, wo den Barbara Böhm ist, weil mir in den ganzen Tagen aufgefallen ist, dass die beiden Barbara betreuen. Ja, der 90jährigen ist die Veranstaltung zu spät. Sie hat ja auch ein hartes Wettkampfprogramm: 50 m, 100 m und 200 m Brust. Und über 50 Meter ist sie Weltmeisterin geworden! Da muss man vielleicht auch noch ergänzen, dass Barbara nicht nur jahrelang gegen den Krebs kämpfte sondern auch einen Herzschrittmacher trägt.

Interessant ist, dass sich Barbara mit eines Japanerin duelliert, deren Mann 1936 in Berlin bei den Olympischen Spielen Sieger war. Sie hat ständig ein Familienalbum bei sich und die beiden Damen betrachten dann gemeinsam die Bilder ihrer Jugend. Und da auch die Japanerin eine Betreuerin hat, können sich die beiden über diese in Englisch verständigen.

Von Haus aus ist Barbara eigentlich Wasserspringerin gewesen und hat erst mit 67 Jahren mit dem Schwimmen begonnen. Ich habe es selbst noch erlebt, das sie bei einem Wettkampf in Hall/Tirol auf den 10 m Turm geklettert ist und heruntergesprungen ist. Da war sie aber auch schon weit über 80!

Ich bewundere sie! Ich bewundere aber auch Brigitte und Yvonne. Wenn sie sich Barbara nicht angenommen hätten, wäre Deutschland um eine Weltmeisterin ärmer. Ich finde es einfach toll, dass sich hier zwei solche Sportfreundinnen gefunden haben. Es gibt bei den männlichen Schwimmern ein Pendant dazu – unser Guido Hartkopf. Erst hat er Ludwig Geburzi betreut, jetzt passt er ein bisschen auf Karl Hauter auf. Schade, dass es nicht noch mehr solche „Betreuungen“ gibt. Vor allem für Masters, die keinen großen Verein hinter sich wissen, sondern Einzelkämpfer sind.

Jedes Fest hat ein Ende und der harte Kern nimmt das Schiff 21.30 Uhr. Am Kai singen wir noch alle gemeinsam „Jetzt fahrn wir übern See“ und nach 20 Minuten Bootsfahrt trennen sich dann für heute unsere Wege.

03.08.2010

Heute ist ein kurzer Stadtbummel angesagt. Viel Zeit ist nicht und so setzte ich mich in die Bahn und fahre in den Teil des Zentrums, den ich schon ein bisschen kenne. Dazu steige ich in die Straßenbahn, zu der man an dieser Stelle auch etwas sagen muss. Die Stationen sind alle elektronisch ausgerüstet und – welch technisches Wunder – die Elektronik funktioniert auch überall.

An einigen Plätzen treffen sich bis zu 12 Straßenbahn – und Buslinien und dazu gibt es einen A – F – Bahnsteig. Man muss also wissen, in welche Richtung man will. An den ersten beiden Tagen sind wir denn auch ab und zu in die verkehrte Richtung gefahren. Aber inzwischen beherrschen wir das System halbwegs.

Deutsche Kirche, Göteborg

Deutsche Kirche, Göteborg

Ich schaue mit die Deutsche Kirche an, die gebaut worden ist, weil es mal einen große deutsche Kolonie in Göteborg gab; fotografiere den Herrn Gustav Adolf, der im 30 Jährigen Krieg in der Schlacht bei Lützen gefallen ist. Dieses Lützen liegt ja ungefähr 35 km von meiner Heimatstadt entfernt. Dann schau ich noch einmal kurz in die Domkyrka, von der ich aber enttäuscht bin. Eine Prozession junger Leute zieht mit einem Kreuz um die Kirche und singt dabei Choräle.

Und schon ist es Zeit, wieder ins Bad zu fahren. Der morgige Abend der deutschen Mannschaft muss vorbereitet werden, schwimmen muss ich heute auch noch. Trotzdem bleibt noch ein Plausch für ein Gespräch mit Bernd Pozorski. Den kenne alle nur unter dem Namen Bolle. Seines Zeichens ist er der Trainer der Magdeburger Mannschaft und damit ein Pedant zu Ille Kaiser.

"Bolle"

"Bolle"

Bernd arbeitet bei den städtischen Werken Magdeburg im Bereich der Gasversorgung. Ja, geschwommen ist er früher auch, war sogar auf der KJS Magdeburg (Kinder – und Jugendsportschule, heute sagt man dazu Eliteschule des Sports), bevorzugte die langen Strecken.

Seit 2000 war er dann selbst Masterschwimmer und Trainer dieser Truppe. Bei den Magdeburgern trainieren 20 Jungmasters und 10 Ältere. Die gehen aber zum Leidwesen von Bolle immer früh zum Training, so dass es da auch nicht allzu viel Verbindung zwischen ihnen gibt.

Seine erfolgreichsten Sportler sind z. Zt. Ralf Pfefferkorn, Maria Hirsch, Walburga Schrader, Christa Görnemann (selbst früher Trainerin) und Lilo Hohlfeldt. Und in den ersten Jahren seiner Tätigkeit gehörte dazu noch Heti Ziegler, die aber aus gesundheitlichen Gründen keine Wettkämpfe mehr machen darf.

Bolle ist aber nicht nur Trainer. Er ist auch noch in der Abteilungsleitung und er ist Kampfrichter. Als im Jahr 2000 die DM lange Strecke in Halle durchgeführt wurde, habe ich ihn nach Halle an die Computer geholt. 10′ nach Anschlag fanden die Siegerehrungen der jeweiligen Altersklasse statt. Ich kann mich noch an Getrud Meerwald erinnern (leider schon verstorben), die immer nur mit Make up und top frisiert zur Siegerehrung kam. Das hat sie aber in Halle einfach nicht geschafft und so stand sie mit ihrer goldenen Badekappe auf dem Siegerpodest.

Der Abend gehört heute der Vorbereitung des morgigen. Und trotz wunderschöner abendlichen Wolkenfärbung müssen wir arbeiten.

02.08.2010

Schönes Wetter! Das muss schon am Anfang des Berichtes stehen, weil es bemerkenswert ist.

Es ist rappellvoll in der Halle und so bewachen die Essener meinen Rucksack. Und da ich seit Ankunft noch nicht im Wasser war, trainiere ich ein wenig. Kaum aus dem Wasser raus, treffe ich Zwei Jungmasters, über deren hier sein ich mich besonders freue. Es sind ehemalige Schüler von mir, Katrin und Tito Niedermanne, mit denen ich u.a. im Russischunterricht das Lied vom Krokodil Genja gesungen habe. Das Krokodil platscht vergnügt bei Regenwetter durch die Pfützen. Ihm macht das ja nichts aus. Es wundert sich nur, das die Vorübergehenden so mürrisch sind. Nun wir plauschen über alte Zeiten und dann frage ich natürlich neugierig nach dem neuesten Stand der Dinge.

die Eilenburger Mannschaft

die Eilenburger Mannschaft

Sie waren ja beide an der Sportschule in Halle und wohnen jetzt in Eilenburg, einem kleinen Provinznest 20 km von Leipzig entfernt.Und da haben sie vor zwei Jahren bei SV Lok Eilenburg eine Abteilung Schwimmen gegründet, weil sie zwei Kinder haben, selbst wieder schwimmen wollten und es eben in diesem Ort eine Schwimmhalle gibt. Innerhalb der zwei Jahre ist diese Abteilung auf 207 Mitglieder gewachsen! Damit sind sie jetzt schon in dem Verein die größte Abteilung und überlegen gerade, ob sie sich selbständig machen. Katrin arbeitet inzwischen hauptamtlich in der Abteilung, Tilo hat zunächst Gartenteiche gebaut, natürlich auch im eigenen Garten. Der ist immerhin 15 m lang und eignet sich sogar zum Training.

Ihre Arbeit wird inzwischen in Eilenbeurg sehr geschätzt, weil nur die Masters Wettkampfsportler sind und der Rest Kinder, die man mehr oder minder von der Straße geholt hat. So machen sie Exkursionen, führen in den Ferien Trainingslager durch und zum Dank können sie am Freitagnachmittag für 4 Stunden die gesamt Schwimmhalle nutzen. Dafür haben sie die Hilfe des Bürgermeisters erhalten.

Und zum familiären Teil: Sie sind mit 13 Leuten hier, drei schwimmen, 10 sind Fans. Die beiden Kinder Laura, 16 Jahre alt, sollte zum Sportgymnasium Leipzig als Basketballerin. Aber sie zieht es vor, ein Jahr nach Argentinien zu gehen. Jonas, 13 Jahre, spielt in der Sachsen-Auswahl Basketball. Und alle 13 zusammen wollen noch eine Woche Urlaub in Schweden machen.

Was ihnen besonders gefällt an den Masterswettkämpfen ist die Atmosphäre. Jeder redet mit jedem, jeder hilft jedem.

fröhliche Siegerehrung von Karl Hauter: 800m Freistil

fröhliche Siegerehrung von Karl Hauter: 800m Freistil

Am Abend machen wir dann noch eine besonders Siegerehrung. Karl Hauter, der wie immer allein durch die Gegend fährt, hatte seine Goldmedaille über 800 m Freistil nicht abgeholt. Ich hatte sie mir geben lassen und nun haben Jan Westphal und ich zu einem leckeren Essen eingeladen. Wir haben in unserem Zimmern gut ausgestattete Küchen und so gibt es ein Menü aus Salat, leckerem Lachs mit viel Knoblauch aus Breitbandnudeln an Spinat! Und dazu Rotwein!

01.08.2010

Sonntag = Sonnentag! In der Nacht weckt uns rauschender Regenguß. Aber für die Schweden gibt es überhaupt kein schlechtes Wetter. Mit Gummistiefeln und Friesennerz bekleidet ziehen sie en masse in den Vergnügungspark Lisebergpark. Da kann man die miesen Gesichter am Frühstückstisch nur gelten lassen für die Rückenschwimmer, denen der Regen nun wirklich dann beim Wettkampf zu schaffen macht.

Heute steht Schwimmhalle auf dem Programm. Die Luft ist schon früh nicht die beste, obwohl es noch relativ leer ist. Ich setzte mich zu einem Plausch zu Ilse Kaiser aus Essen, besser unter dem Namen Ille bekannt. So viel ist schon über Sportler geschrieben worden, selten aber über Trainer. Das wollen wir dann mal schnell ändern.

Ilse Kaiser und Hermann Reithmeyer

Also: Ille würde, wenn sie es denn täte, in der AK 75 schwimmen. Aber sie zieht die Beckenrandposition vor. Das geht auch nicht anders bei 70 Masters, die alle in einem Leistungsbereich schwimmen, mit dem sie mindestens an den Westdeutschen Meisterschaften teilnehmen können. Und diese Riesentruppe betreut sie bereits seit1984!!!

Ihr bekanntester Sportler ist dabei Hermann Reithmeyer, dessen Medaillenzahl bei Welt- und Europameisterschaften sie nur noch schätzen kann. Dazu kommen solch erfolgreiche Sportler wie Erich Liesner oder Anke Bauer. Und auch die Essener Staffeln sind bei jedem Start für Medaillen gut. Ille will bis 2013 als Trainerin und Organisatorin noch weitermachen und dann soll endlich Schluß sein.

Schon auch deshalb, weil sie auch in ihrem Arbeitsleben hart gearbeitet hat. Als Mitglied der Geschäftsleitung von Coca-Cola Deutschland reiste sie durch die ganze Welt. Aber auch während dieser Zeit war sie schon im Sport tätig als langjährige Stützpunktleiterin von Essen.

Der französische Storchen-Hahn?

Gemeinsam schauen wir uns die Wettkämpfe an, rätseln z.B. darüber, warum es bei Fehlstarts einen zweiten Start gibt (die Einstartregel gilt auch hier) und niemand vor dem zweiten Start disqualifiziert wird. Aber das Problem kenne ich schon von Stanford. Sonderlich zügig geht der Wettkampf auch nicht voran, die Schieris nehmen sich viel Zeit. Dafür ist die Zeitmessanlage wirklich gut abgesichert: An der Wende drücken die Wendenrichter zwei Back-up-Zeiten, am Start stehen zwei Menschen an jeder Bahn. Ein Kampfrichter mit einer Back-up Zeit und ein Helfer mit dem zweiten Knopf und einer Uhr. Dann notiert der Kampfrichter die Zeit der Uhr und es geht weiter. Zwischendurch glaubt man immer mal, beim Fasching zu sein: Da laufen die Franzosen mit einer Kopfbedeckung als Storch herum, ein Russe hat die Mütze der baltischen Flotte auf und ein anderer eine Tschapka mit den leuchtenden blau-weiss-roten russischen Farben.

Übrigens Kampfrichter. Schick sehen sie aus in ihren kurzen blauen Hosen, den weißen T-Shirts, ihren Rucksäcken (im Freibad den Regenmänteln und langen Hosen). Und das alles haben sie erhalten. Das ist der nun schon 4. Pluspunkt für Schweden, denn diese Ausrüstung zahlt ja nicht die FINA.

Ich habe mich heute auch als Kari gemeldet. Kriege dafür auch noch etwas zu essen, ein Shirt, Getränke und arbeite dann mal für 5 Stunden als Zeitnehmer. Hier steht kein Zeitnehmer auf (wie bei uns in Deutschland), also lasse ich es dann auch bleiben. Fraglich für mich ist allerdings, wie man dann die Phase nach dem Start beobachten kann!

Irgendwann hat sich dann heimlich die Sonne aus den Wolken geschlichen und der abendliche Spaziergang zum Essen findet bei Sonnenschein statt.

31.07.2010

Erster Wettkampftag. Dritte positive Überraschung: Es regnet nicht mehr und wir können endlich auch die Straßenbahnfahrt genießen. Die 800 m Freistil stehen auf dem Programm. Arme Kampfrichter: bei den Männern sind es 49!!!! Läufe. Und da die Bahnen ja so schmal sind, gibt es keine Doppelbahnbelegung. Als einer der Ersten schwimmt unser Dauer – Weltmeister Karl Hauter, inzwischen in der AK 85 angelangt. Natürlich gewinnt er und wie er gewinnt! Aber das beeindruckendste: Er schwimmt nicht nur schnell sondern einfach auch schön. Wenn man bei Schwimmern von Ästheten sprechen kann, dann gehört er dazu.

Traurig machte es die Sportler, wenn sie ewig auf ihre Siegerehrungen warten müssen. So gegen 13.00 Uhr ruft man die AK 85 zur Ehrung. Und da er da inzwischen schon längst das Bad verlassen hat, hole ich (mir) seine Goldmedaille ab. Endlich habe ich auch mal eine, aber eben nur für wenige Stunden.

Inzwischen treffen immer mehr Teilnehmer ein, die per Fähre, Auto und Flugzeug anlanden. Die Stimmung bleibt aber mau, weil eben auch die Frauen fehlen, die ihre Mäner normalerweise anfeuern würden. Nur der immer heftiger blasende Wind sorgt für Abwechslung: Mal reißt es ein paar Planen aus den Zelten, mal segelt ein großes Zelt von seinem Standort ein paar Meter weiter, mal brechen ein paar Zeltgestänge. Die sind samt und sonders nur für Sonnenschein gedacht.

Der Wettkampf zieht sich hin und her, das Essen bringt ein wenig Abwechslung. Siegerehrungen sind erst mal nicht.

Wir beobachten noch einen Schwimmer, der Freistil mit Ganzkörperbewegung wie beim Delphinschwimmen schwimmt. Putzig sieht es aus und von Insidern erfahren wir, dass er auch die 3 km im Open Water so schwimmt.

Noch bevor der letzte Schwimmer ins Wasser gesprungen ist, verlassen wir das Bad, nachdem wir noch für unsere Get Together – Veranstaltung geworben haben.

30.07.2010

Erster Blick aus dem Fenster – Regen! Und so, dass man auf dem Weg in das Bad durch hohe Pfützen laufen muss. Ein Spaßvogel meint, zum Einschwimmen reicht das schon!

Ja, natürlich müssen Schwimmer erst einmal die Wettkampfstätten beäugen. Davon gibt es ja zwei: Die Walhallaschwimmhalle und das Lundbyfreibad. Leider durch viele Kilometer getrennt und so trennen sich in den nächsten Tagen auch die Wege der Damen und Herren. Ein wenig verweilen wir in der Sprunghalle, in der unsere Susi und – besonders erwähnenswert neben Springern aus vielen Ländern – auch zwei exotische Springer aus Indien ihrem Lieblingssport frönen.

Danach werfen wir einen Blick in die Schwimmhalle, in der schon fleißig trainiert wird, suchen vergebens unsere Fahne und weiter geht es zum Lundbybad.

Da kommen ein paar seltsame Gedanken auf. Von Kreismeisterschaften ist die Rede, von hoher Verletzungsgefahr! Um es kurz zu machen: Da stehen ein paar Zelte (die in der Nacht z.T. davonfliegen werden), kein Regenschutz für Kampfrichter oder gar für Sportler, nur 2 m breite Bahnen, auf der sich höchstens Zehnjährige begegnen können, keinerlei Fahnen oder anderen Schmuck – also, wir machen hier mal ein Wettschwimmen.

Für heute genug der Inspektionen. Das Abendessen wartet!

29.07.2010

Schon die Wolken versprachen nichts Gutes: Während das Flugzeug völlig ruhig in der Luft lag, brauten sich unter uns die Wolken wie im Himalayagebirge zusammen. Man konnte meinen, in einer von Menschenhand unberührten Skigegend zu sein. Nun, dann Landung in Göteborg und – Regen!

Aber, der erste sehr positive Eindruck von den 13.Weltmeisterschaften: vor dem Flughafen standen rotbehemdete Damen und wiesen alle Ankommenden in Busse ein. Das hatte es wohl noch nie gegeben!

Durch strömenden Regen, mit beschlagenen Fenstern und deshalb blind wie die Maulwürfe fuhr uns der Bus hinein nach Göteborg zur Walhalla-Schwimmhalle zur Akkreditierung. Fünf Minuten anstehen, einmal keep smiling und schon hatten wir unsere Karte um den Hals, mit der wir nicht nur in die Wettkampfstätten kamen, sondern mit der wir auch die nächsten Tage kreuz und quer durch Göteborg fahren können. Das ist der zweite sehr positive Eindruck.

Bei der Akkreditierung nehmen wir noch Karl Hauter in unsere Reihen, besser in unser Taxi – auf und sind in wenigen Minuten im Hotel.

Die Zimmer schlicht und einfach aber praktisch eingerichtet, mit kleiner Küche und allen notwendigen Utensilien. Es wird nicht gerade zu den Rezepten von www.chefkoch.de reichen, aber für ein gemütliches Abendessen schon.

Also, nächste Station Supermarkt. Grummelnd laufen wir dorthin, kaufen ein und schon bald ist Dinnerzeit.

(wird fortgesetzt)

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  • http://www.flussschwimmen.de Torsten Kettritz

    Hallo Isolde, danke für dein Tagebuch. So habe ich auch im entfernten Dessau in Deutschland ein Stückchen von dr Stimmung und dem Drumherum transportiert bekommen. Eindrucksvoll gesxchrieben!!! Liebe Grüße Torsten

  • E. W. de Haas

    Danke Isolde für Dein flottes und informatives Tagebiuch.

    Auch wenn Du als 2. Vorsitzende des DFSS nicht mehr zur Verfügung stehst, hoffe ich doch auf Deine “freie Mitarbeit”, damit auch in Zukunft solche Tagebücher von Dir zu lesen sind.

    Ernst Walter de Haas