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Infos der Redaktion
Auch der zweite Grundlagenworkshop High-Intensity-Training wird im Leistungszentrum Köln-Müngersdorf durchgeführt werden. Termin wird das Feiertagswochenende 2./3. Oktober 2010 sein. Das bereits aus dem ersten Workshop bewährte Team aus Referenten, Trainer und Mitarbeitern der Deutschen Sporthochschule Köln geht wieder an den Start, um neuen Teilnehmern die Grundlagen des Trainierens mit hohen und höchsten Trainingsintensitäten nahe zu bringen.
Der organisierende DFSS und das Referententeam hatte ganz überwiegend gute bis sehr gute Erfahrungen mit den teilnehmenden Athleten, der Akzeptanz des Trainingsansatzes und der Durchführung der wissenschaftlichen Untersuchungen gemacht.
Selbstverständlich hatte der organisatorische Ablauf aber auch Anlass gegeben, Verbesserungen in den Programmablauf einzubauen und Redundanzen in der Informationsübermittlung zu vermeiden.
HIT / High-Intensity-Training / Hoch-Intensiv-Training ist in der Trainingslehre nichts Neues. Speziell im Bereich der Leichtathletik hatte in den fünfziger Jahren die “tschechische Lokomotive” Emil Zatopek mit seinen Leistungen Maßstäbe gesetzt. Zatopek hatte bereits damals nach Methoden trainiert, die dem modernen HIT-Training zumindest stark ähnelten.
Der Lehrgang wird im Umfang von 8 Unterrichtseinheiten für die Fortbildung C-/B-Trainer angerechnet.
Hier Ausschreibung_Anmeldung HIT_Köln_20101002 zum Download.
Die ersten Fragen treffen ein. Hier als FAQs:
F: Wie ist das denn mit der Übernachtung – muss man sich selbst darum kümmern? Oder kann diese über die Anmeldung mit gebucht werden? (bei separater Bezahlung natürlich).
A: Übernachtung und Verpflegung haben wir über das Gästehaus der Sporthochschule organisiert und werden zur Arbeitsvereinfachung auch – wie bereits beim ersten Lehrgang – ein Sammelinkasso für Unterkunft, Verpflegung und Getränke durchführen.
F: Findet der Workshop auf alle Fälle statt?
A: Eine Garantie können wir zum jetzigen Zeitpunkt (1.9.2010) noch nicht geben. Bei einer Teilnehmerzahl von 12 Athleten wird der Workshop durchgeführt. Und die Anmeldezahlen sprechen dafür, dass wir diese Mindestzahl erreichen.
Berlin Stockholm/ Donnerstag, 2. September 2010 – Ultra-Langstrecken-Läufe können den Herzmuskel schädigen, auch bei Spitzenathleten.
Nach Ende des Laufes von mindestens 80 Kilometer durch zum Teil hügeliges Gebiet wiesen 96 Prozent der Teilnehmer einen signifikanten Anstieg von Troponin I auf, einem möglichen Indikator für Schädigungen des Herzmuskels. 12 Prozent der Teilnehmer hatten Anzeichen einer signifikanten Schädigung des Herzmuskels. 50 Prozent der EKGs zeigten Veränderungen. Nach dem Lauf wurde eine 6prozentige Abnahme der Herzfunktion beobachtet, „die bedeutsam sein könnte“, so die Studienautoren.
Untersucht wurden in der auf dem Europäischen Kardiologenkongress (ESC) in Stockholm vorgestellten Untersuchung (Studienleiter Prof. John Somauroo, Countess of Chester Hospital, Liverpool) 45 Teilnehmer des Ultra-Marathon-Rennens „Lakeland Race“ zwischen 24 und 62 Jahren, die bereits mehrfach an Marathons und Ultra-Marathons teilgenommen hatten. Bei keinem war vor dem Rennen ein Herzproblem bekannt gewesen.
In einer weiteren in Stockholm vorgestellten Studie der Charitè-Universitätsklinik Berlin (Studienleiter Dr. Fabian Knebel) zeigten 167 Teilnehmer des Berlin-Marathons mit einem Durchschnittsalter von 50 Jahren nach dem Lauf echokardiographische Veränderungen, die sich allerdings nach 14 Tagen zurückgebildet hatten.
„Die Teilnahme an Ultra-Marathons ist aus medizinischer Sicht problematisch, das dafür notwendige Trainingspensum ist über die Jahre mit einer erhöhten Gesamtmortalität belastet“, kommentiert Prof. Dr. Eckart Fleck (Deutsches Herzzentrum Berlin). „Wir wissen aus früheren Untersuchungen – die DGK hat das im vergangenen Januar gemeinsam mit der ESC an die Medien und die Öffentlichkeit kommuniziert – dass Marathon-Skilangläufer, aber auch andere Ausdauersportler ein ungewöhnlich hohes Risiko für Vorhofflimmern aufweisen. Die Häufigkeit („Prävalenz“) von Vorhofflimmern, der häufigsten Herzrhythmusstörung, betrug bei den regelmäßig untersuchten Athleten 12,8 Prozent. Zum Vergleich: in der Allgemeinbevölkerung sind nur 0,5 Prozent davon betroffen, erst ab 75 Jahren steigt die Rate auf ca.15 Prozent an.“
Pathologische Troponin-Anstiege sind bei den Extremanstrengungen offenbar nicht selten und sprechen wohl für Schädigungen. Kleine Troponinanstiege finden sich häufiger und sind rasch reversibel. Als Ursache werden Membranpermeabilitäts-Störungen durch die Anstrengung vermutet, aber es gibt noch keine sicheren Nachweise, so Prof. Fleck.
Um aus medizinischer Sicht einen Marathon laufen zu können, ist im jahrelangen Training ein Laufpensum von etwa 50 Kilometer wöchentlich nötig, was bei einem 70 Kilo schweren Mann einem Kalorienverbrauch von etwa 3.500 Kilokalorien pro Woche entspricht. Für einen Ultra-Marathon sind zumindest 80 Kilometer pro Woche günstig (ca. 5.600 Kilokalorien pro/Woche).
Das optimale Trainingspensum für den Gesundheitssport liegt bei 3 x 45 bis maximal 3 x 60 Minuten aerobem Training pro Woche, das entspricht einem Verbrauch von etwa 1.500 bis 2.100 Kilokalorien pro Woche. Prof. Fleck: „Es sprich also vieles dafür, Sport nicht allzu drastisch zu betreiben.“
Diese Mitteilung wurde herausgegeben von der Pressestelle Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. am 02.09.2010.
Fachsparte Masterssport des DSV veranstaltet zweiten Grundlagenworkshop High-Intensity-Training. DFSS fungiert wieder als Ausrichter. Workshop am 2./3. Oktober 2010 im Leistungszentrum Köln-Müngersdorf.
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Bericht über die Freiwassermeisterschaften des Südwestdeutschen Schwimmverbandes: Der Wettergott war auf Seiten der Freiwasserschwimmer. Pünktlich zum 21. August 2010 kehrten die hochsommerlichen Temperaturen nochmals zurück, so dass der Wettkampf bei idealen Wasserbedingungen im Willersinnweiher in Ludwigshafen stattfinden konnte.
James “Jim” Montgomery startete am 1.8.2010 in Wettkampf 6 / Lauf 30 über 100m Freistil. Die neun startenden Teilnehmern machten die ersten sieben Plätze in der Altersklasse 55 untereinander aus. Wir haben den ursprünglichen Artikel …
Als Fredrik (Jonas Inde) seine Arbeit und seine Frau verliert, ist er zunächst am Boden zerstört. Seine Ex kümmert sich derweil um ihre Karriere und überlässt ihm die Teenie-Tochter. Auch die Zukunft seines …
Der Veranstalter erinnert die Masters-Community:
Dear All
The closing date for entries for the Inverclyde Masters Meet is Saturday 14 August. …
Yours Graeme Sutton
Hier der Link zum DFSS-Terminkalender dort auch Ausschreibung und Anmeldung zum …
Am Montag 26. Juli 2010 hat der DFSS e.V. bei seinen Mitgliedern die Beitragseinzüge für 2010 und teilweise ausstehende Beiträge für Vorjahre vorgenommen.
Den Verein erreichte bereits eine Anfrage, was es mit der Formulierung …
DGIM rät: Sexualhormon bei älteren Männern vorsichtig einsetzen
Wiesbaden – Nehmen ältere Männer das Sexualhormon Testosteron ein, stärkt dies nicht nur die Muskeln, sondern birgt auch Gefahren für Herz und Kreislauf – bis hin zum Herzinfarkt. …
Filmische Impressionen vom Staffelwettkampftag bei der WM der Masters 2010 in Göteborg. Valhallabadet. Eindrücke vom und rund um das Wettkampfgeschehen am 4. August 2010.
Am Ende des Films der Weltrekord der Mixed-Staffel der Wasserfreunde 98 Hannover …
Bei minus 110 Grad im Badeanzug in einem Kühlraum zu stehen, kann sich eigentlich niemand vorstellen. Auch ein Bad in einer Wanne mit Eiswürfeln ist nicht jedermanns Sache. Mit Hilfe von so …
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